Physikalische Messtechnik

Forschung

Die Forschungsarbeit der Abteilung Physikalische Messtechnik ist im Bereich der materialwissenschaftlich orientierten Untersuchung und Entwicklung funktionaler Werkstoffe verankert. Im Mittelpunkt stehen Materialien mit optischen und thermischen Funktionalitäten, deren Eigenschaften und Wechselwirkungen unter definierten Anregungs- und Umweltbedingungen physikalisch beschrieben und verstanden werden.

Dabei werden grundlegende Zusammenhänge zwischen Materialstruktur, Energieumwandlung und Transportprozessen analysiert, um funktionale Eigenschaften gezielt erfassen und bewerten zu können. Ergänzend werden materialbasierte Ansätze untersucht, die eine indirekte Erfassung physikalischer Größen über veränderte Materialreaktionen ermöglichen.

Highlights

 

Lumineszierende Gläser für weiße Leuchtdioden

Höhere Lebensdauer, stabilerer Farbeindruck - das leisten neue Leuchtstoffe auf Basis lumineszierender Gläser.

Untersuchung von Wärmepfaden

Ausreichende Kühlung von wärmeempfindlichen Bauteilen ist in vielen Gebieten der Technik unerlässlich. Ein Verfahren zur bildgebenden Untersuchung und Quantifizierung von Wärmepfaden soll dabei helfen, Schwachstellen aufzuspüren und zu bewerten.

Temperaturmessung mit Leuchtstoffen

Für den Einsatz von Leuchtstoffen für Temperaturmessungen wurde eine Klasse von leuchtenden Gläsern entwickelt, die ihre Lichtfarbe abhängig von der Temperatur ändern.

Laserstrukturierte Leuchtstoffe

Im Forschungsprojekt HipE (Hochinnovative pixelierte Leuchtstoffe für laserbasierte Emissionen im Scheinwerfer) wurde ein Prototyp für einen hochauflösenden Scheinwerfer mit Laserlichtquelle entwickelt.

Thermisch stabile Leuchtstoffe für weiße LEDs

Leuchtstoffe auf Basis mit Seltenen Erden dotierter Gläser sollen die Lebensdauer von weißen Leuchtdioden erhöhen und einen langzeitstabilen Farbeindruck sicherstellen.

 

Lumineszierende Gläser als Lichtkonverter

Ein Forschungsansatz für eine typische Weißlicht-LED sind Gläser auf der Basis von Lithiumaluminiumborat, optisch aktiviert mit der Seltenen Erde Dysprosium (Dy3+).