Broschüren und Flyer

Forschung und Entwicklung für unsere Kunden

© Fraunhofer IME | Birgit Orthen

Als Basis der Bioökonomie trägt die Biotechnologie nachhaltig zur wissensbasierten Erzeugung und Nutzung biogener Rohstoffe in der Industrie bei. Wir etablieren bedarfsoptimierte Pflanzen und Mikroben für verschiedene Anwendungen: Für die Produktion von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen, technischen und pharmazeutischen Proteinen sowie für den Umgang mit anthropogen erzeugten Schadstoffen wie klimaschädlichen Gasen, die wir zur Herstellung wertvoller Stoffe erschließen. Durch Synergien unserer Aktivitäten im Bereich der Grünen und Weißen Biotechnologie haben wir uns in der Forschungslandschaft und am Markt erfolgreich etabliert und bieten unseren Partnern in Behörden, Akademia und Industrie ein umfassendes Forschungs- und Dienstleistungsangebot.

Integrierte Produktionsplattformen

© Fraunhofer IME

Biotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. So verändern schon heute biotechnologische Produkte unser Leben, zum Beispiel als aktive pharmazeutische Wirkstoffe (engl.: active pharmaceutical ingredient, API) in neuen Medikamenten, die die Behandlung von anspruchsvollen Krankheiten wie Krebs erleichtern. Die Anzahl solcher Biopharmazeutika ist in den letzten Jahren gestiegen und macht rund 30 Prozent aller von den Zulassungsbehörden zugelassenen neuen Arzneimittel aus. Aber bevor solche Medikamente auf den Markt kommen, müssen sie einen umfassenden Entwicklungsprozess durchlaufen, der das API-Design, den Proof-of-Concept, die Prozessentwicklung und -skalierung, die Produktion unter GMP-Bedingungen (Good Manufacturing Practice), die klinische Studien und die  behördliche Genehmigung umfasst. Obwohl solche Prozesse verschiedene Schritte und Grundoperationen umfassen können, gehen sie alle auf einen gemeinsamen Ursprung zurück: Eine brillante Idee für ein neues API.

IPP Prozess Entwicklung

© Fraunhofer IME | Stephan Hellwig

Rekombinante Proteine sind in den Biowissenschaften weit verbreitet und erfordern zuverlässige Produktionsoptionen. Forscher benötigen Proteine zur  Charakterisierung, für Tierversuche oder analytische und diagnostische Tests. Ab einem gewissen Entwicklungspunkt wird es erforderlich, die Produktion zu steigern und einen reproduzierbaren Prozess zu entwickeln um die Mengenbedarfe, z.B. für die oben genannten klinischen Studien, zu decken. Sowohl die Prozessentwicklung als auch das Scale-up, bietet die Abteilung IPP als Teil des Fraunhofer IME als Auftragsforschung an.

GMP-Konforme Produktion von Biopharmazeutika

© Fraunhofer IME | Stephan Hellwig

Die Entwicklung leistungsfähiger Werkzeuge in der biowissenschaftlichen Forschung und der enorme Anstieg der Screening-Kapazitäten für neuartige Therapeutika haben die Anzahl der biopharmazeutischen Kandidaten in den Entwicklungspipelines von Global Playern und SMEs dramatisch erhöht. APIs müssen nach GMP (Good Manufacturing Practice) Vorgaben für klinische Studien hergestellt werden. Sobald der Machbarkeitsnachweis für einen Arzneimittelkandidaten etabliert und ein Molekül in Mengen von Milligramm bis Gramm für die Charakterisierung und präklinische Prüfung benötigt wird, beginnt die Produktionsprozessentwicklung. Am Ende soll diese sicherstellen, dass ein API mit ausreichender Qualität (z.B. Reinheit), in einem akzeptablen Umfang und unter Berücksichtigung der Kosten gesetzlichen Anforderungen produziert werden kann.

Angewandte Oekologie News

© Fraunhofer IME | Bildquelle: Panthermedia.net

Sonderausgabe "Nano" Juni 2019

In diesem Jahr feiert das Fraunhofer IME seinen 60. Geburtstag – das sind 60 Jahre Forschung zur Umweltrisikoanalyse von Stoffen und zur Verbraucherexposition. Mit der Umweltwirkung von Nanomaterialien beschäftigen wir uns seit fast 20 Jahren – durch praktische Untersuchungen und durch Mitwirkung bei der Entwicklung internationaler Richtlinien. Mit unserem umfassenden Wissen
entwickeln wir Lösungsansätze und geben Antworten auf aktuelle Fragen. In diesem Newsletter finden Sie Beispiele sowie das Porträt von Dr. Kerstin Hund-Rinke, die die Forschung zur Ökotoxikologie von Nanomaterialien am Fraunhofer IME seit den Anfängen sehr erfolgreich vorantreibt.

© Fraunhofer IME | Bildquelle: MEV-Verlag

2018

Belastungen der Nahrung durch Chemikalien resultieren aus Transferprozessen. Zu deren Erforschung führen wir vielfältige Studien durch. Für die Aufklärung des Transfers von fluorierten Alkylsubstanzen über das Futter in Tierprodukte entwickeln wir Methoden zu deren vollständiger Erfassung. Zur Vorhersage von Metaboliten aus Pflanzenschutzmitteln, die über das Futter in Zuchtfische gelangen, haben wir eine Alternativmethode zum Tierversuch entwickelt. Außerdem erfahren Sie, wie wir die Bestimmung des Abbauverhaltens von Chemikalien im Boden verbessern, indem wir die Verlässlichkeit der Erfassung experimenteller Rahmenbedingungen untersuchen. Im Porträt stellen wir Ihnen Dr. Kerstin Derz, stellvertretende Leiterin der Abteilung Ökologische Chemie, vor.

© Fraunhofer IME | Bildquelle: Klaus Peter Kappest

2017

Das Umweltrisiko von Chemikalien analysieren und die Qualität von Umweltmedien bewerten – das sind zentrale Aufgaben der Angewandten Oekologie am Fraunhofer IME. In dieser Ausgabe berichten wir über ein neuartiges Testsystem für empfindliche Fließgewässerorganismen und den Nachweis von Rattengift in deutschen Binnengewässern mit einer im Rahmen des Umweltprobenbank-Monitorings entwickelten Multidetektionsmethode. Am Beispiel der Abwasserreinigung gehen wir der Frage nach, ob aus der chemischen Zusammensetzung auf die Ökotoxizität von Nanomaterialien geschlossen werden kann. Zudem stellen wir Ihnen Matthias Teigeler vor, der unser weltweit anerkanntes Fischlabor leitet.

© Fraunhofer IME | Bildquelle: Walter Pfliegler

2016

Chemikalien gelangen über Produktion, Transport, Nutzung und Entsorgung von Verbrauchsgütern in die Umwelt und von dort in Lebensmittelrohstoffe. Die Nachweisgrenzen sinken ständig, immer mehr Stoffe können in immer geringeren Konzentrationen festgestellt werden. Im Spannungsfeld zwischen industrieller Produktion und gesetzlicher Regulation sind wir an der Entwicklung vieler internationaler Testverfahren zur Stoffbewertung beteiligt: Beispiele dazu finden Sie in dieser ersten Ausgabe des Newsletters der Angewandten Oekologie. Außerdem stellen wir Ihnen Dr. Burkhard Knopf vor, der im Rahmen der Umweltprobenbank Schadstoffbelastungen retrospektiv erfasst.

Higher Tier Aquatic Risk Assessment

© Fraunhofer IME | Klaus Peter Kappest

Standard Risikobewertungen wurden zu unserem Schutz entworfen, sind jedoch nicht zwanghaft realistisch. Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese Bewertungen mithilfe von Studien auf höherer Ebene (sogenannte higher tier Studien) zu verfeinern. Wir konzipieren und führen solche Studien unter GLP-Bedingungen durch und bewerten aquatische Effekte, um realistischere Effektdaten zu liefern und die Unsicherheiten bei der Extrapolation auf eine Feldsituation zu reduzieren. Notwendige Verbleibs- und Expositionsanalysen werden in enger Zusammenarbeit mit unseren chemischen Abteilungen durchgeführt.

Nanomaterialien - Verhalten, Verbleib und Wirkung

© Fraunhofer IME | Studio 95

Nanomaterialien erobern den europäischen Markt in einer schnell wachsenden Anzahl von Produkten, die sowohl für die Industrie als auch für private Verbraucher verfügbar sind. Sie bieten ein breites Spektrum an technischen und kommerziellen Möglichkeiten, z. B. als Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, Pharmazeutika und Kosmetika. Die in den letzten Jahren in der wissenschaftlichen Literatur veröffentlichten Ergebnisse legen jedoch nahe, dass einige Nanomaterialien aufgrund gefährlicher Eigenschaften, Anlass zu Gesundheits- und Sicherheitsbedenken hinsichtlich Menschen und Organismen in der Umwelt geben könnten. Obwohl der Entwurf der Leitlinien von den zuständigen Behörden immer noch nicht weit genug entwickelt ist, sind wir in der Lage ein umfassendes Spektrum experimenteller Methoden zur Verfügung zu stellen, die das Verhalten, den Verbleib und die Auswirkungen von Nanomaterialien so zu prüfen und zu bewerten, dass sie den regulatorischen Anforderungen voll entsprechen.

Fraunhofer-Allianz Food Chain Management

© Thorwald Hoffmann

Die Unternehmen der Lebensmittelindustrie befinden sich in einem harten Wettbewerb. In Zeiten umfassender globaler Warenströme ist das Gewährleisten der Sicherheit von Lebensmitteln eine große Herausforderung. Die Verbraucher erwarten sichere, gesunde und hochwertige Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen. Aber noch immer gehen 30 Prozent aller Lebensmittel weltweit auf den Transportwegen verloren. Die Trends zu kürzeren Reaktionszeiten in der Lebensmittelversorgung fordern eine effiziente Logistik für schnelle Wege.

FORSCHUNGS- UND DIENSTLEISTUNGSANGEBOT

© Fraunhofer IME | Bernd Müller

Die translationale Medizin trägt nachhaltig zur Entwicklung therapeutischer und diagnostischer Ansätze für bisher unzureichend oder unbehandelte Erkrankungen bei. Der Bereich Translationale Medizin positioniert sich entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette von der Target-Identifizierung über das Wirkstoffscreening, die translationale präklinische Validierung bis hin zu klinischen Prüfungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Repositionierung bekannter Wirkstoffe auf den Indikationsgebieten Schmerz, Rheumatoide Arthritis, Sepsis, Multiple Sklerose und Entzündungsauflösung. Wir bieten ein hochspezialisiertes Spektrum an Krankheitsmodellen, hochsensitiver Analytik, Bioinformatik und Biomarker-Plattformen. Klinische Prüfungen werden von uns nach dem Standard »quality by design« für den maximalen Erkenntnisgewinn und zur Reduktion der Ausfallraten geplant und durchgeführt. Der Forschungsbereich ist auf die Standorte Hamburg (ScreeningPort) und Frankfurt am Main (Translationale Medizin und Pharmakologie) verteilt.

Broschüren der Fraunhofer-Gesellschaft

© Fraunhofer IME | Peter Müschen

Broschüren des Fraunhofer-Verbunds Life Sciences

© Fraunhofer IME | Peter Müschen