Humane Schmerzmodelle

Wir bieten ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen Dienstleistungen der klinischen Pharmakologie an. Unser wissenschaftlicher Fokus liegt dabei auf Schmerz, Analgesie, Riechen und Schmecken. Darüber hinaus haben wir im Rahmen unserer engen Zusammenarbeit mit Universitätskliniken und der pharmazeutischen Industrie Erfahrungen in einer Vielzahl der wichtigsten der therapeutischen Bereiche gesammelt.

Unsere Kompetenzfelder:

  • Schmerz und Analgesie
  • Zentrales Nervensystem
  • Olfaktion und Gustation
  • Atmungsarzneimittelwirkungen
  • Herz-Kreislauf-System
  • Stoffwechsel
  • Genetik und Epigenetik

Klinische Studien

Wir sind auf die Planung, Durchführung, Auswertung und Interpretation datenintensiver früher Phasen klinischer Studien spezialisiert, in der die wichtigsten Erkenntnisse über die Eigenschaften neuer Substanzen gewonnen werden. Dazu gehören Studientypen, wie  

  • First-in-human
  • Proof-of-concept
  • PK/PD modelling

Biomarkerentwicklung

Biomarker spielen eine wichtige Rolle bei der Kontrolle und Überwachung von Therapieerfolgen. Wir entwickeln nicht nur neue Biomarker um daraus Informationen über Veränderungen physiologischer Prozesse im Rahmen der Arzneimittelwirkung abzuleiten und damit den Therapieerfolg zu überwachen, sondern auch um daraus neue Technologien zu entwickeln, welche in der Lage sind die mittels Biomarkern gewonnen Informationen automatisch zu gewinnen und zu verarbeiten um damit die weitere Therapie automatisch zu steuern. Dafür steht uns eine Vielzahl von Technologien und Methoden zu Verfügung, welche fortlaufend aktualisiert werden:

Technologien

Schmerz und Analgesie

  • Hitzeschmerzen:
    • Kontakthitze
    • Thulium-Laserhitze
  • Kälteschmerzen
  • Elektrische Schmerz
  • Stumpfer und spitzer Druckschmerz (z.B. PinPrick, von Frey)
  • Trigeminaler Schmerz (CO2-Reize auf die Nasenschleimhaut)
  • Messung der Schmerzempfindlichkeit und Sensorik mittels Quantitativer sensorischer Testung (QST, Zertifizierung nach Kriterien des Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz DFNS)
  • Induktion experimenteller Hyperalgesien („Freeze Lesion“, UVB, Capsaicin, Hypertone Lösungen)
  • Bewertung des Schmerzstatus mit Hilfe standardisierter und validierter Fragebögen (z.B. McGill, Deutscher Schmerzfragebogen)

CNS

  • Pupillographie (Mobil und stationär)
  • EEG (256 Kanäle), Evozierte Potentiale
  • MRI, fMRI, pharmMRI, DT-MRI

Riechen und Schmecken

  • Olfaktometrie
    • Gezielte Anwendung von Arten und Konzentrationen olfaktorischer Stimuli auf die Nasenschleimhaut mittels Olfaktometer
    • "Sniffin' Sticks" -Test
  • Gustometrie
    • TasteStrips"

Pulmonary System

  • Kontinuierliche Erfassung grundlegender vitaler Atmungsparameter (Atemfrequenz, Atemminutenvolumen)
  • „Hypercapnic Challange“-Test nach Read
  • Blutsättigung mit Sauerstoff (pO2) und Kohlendioxid (pCO2)

Herz-Kreislauf-System

  • Kontinuierliches EKG
  • MRI

Stoffwechsel

  • Mikrodialyse und Stanzbiopsien (z.B. Analyse von Entzündungsmarkern unter Capsaicin- oder UVB-behandelter Haut)
  • LC-MS / MS-Analytik  (z.B. von Entzündungsmarkern)

Genetik und Epigenetik

  • Next-Generation-Sequencing
  • Pyrosequencing (Analyse von genetischen Varianten und DNA-Methylierungsmuster)

Ausgewählte Publikationen

Walter, C., et al., Brain Mapping-Based Model of Delta-Tetrahydrocannabinol Effects on Connectivity in the Pain Matrix. Neuropsychopharmacology, 2015.

Oertel, B.G., et al., Cytochrome P450 epoxygenase dependence of opioid analgesia: fluconazole does not interfere with remifentanil-mediated analgesia in human subjects. Clin Pharmacol Ther, 2014. 96(6): p. 684-93

Lötsch, J., B.G. Oertel, and A. Ultsch, Human models of pain for the prediction of clinical analgesia. Pain, 2014. 155(10): p. 2014-21.
Oertel, B.G. and J. Lötsch, Clinical pharmacology of analgesics assessed with human experimental pain models: bridging basic and clinical research. Br J Pharmacol, 2013. 168(3): p. 534-53.