Generierung und Produktion von monoklonalen Antikörpern

Service Protokoll#

Phase I (Immunisierung)

Phase I umfasst die Immunisierung von bis zu drei Mäusen (Balb/C) mit dem vom Kunden gereinigten Antigen sowie die Analyse der entnommenen Antiseren im ELISA. Serum-positiv getestete Mäuse, deren Milzzellen zur Fusion verwendet werden sollen, können vom Kunden selbst gewählt werden.

Phase II (Fusion)

Dieser Prozess beinhaltet alle Techniken zur Herstellung von Hybridomazellen, einschließlich der Selektion fusionierter Zellen auf HAT und HT Medium sowie das Screening. Alle Hybridomaklone werden auf Antigen-spezifische IgG-Produktion (wahlweise sind auch andere Antikörperklassen möglich) getestet. Zwei Fusionen pro Antigen sind im Preis inbegriffen.  

Phase III (Subklonierung)

Bis zu zehn positive Klone werden mittels Limiting Dilution vereinzelt und anschließend im ELISA getestet (maximal zwei Limiting Dilution pro Klon). Dieser Prozess findet in einem automatisiertem Roboter System statt. Das integrierte bildbasierte Imaging Gerät ermöglicht zudem das Monitoring der Klone während des gesamten Prozesses. So kann z. B. die Monoklonalität ausgewählter Zellpopulationen über das Zurückverfolgen der Bilder nachgewiesen werden. Dies erspart Kosten und Zeit bei der Generierung von monoklonalen Zelllinien. Zur Überprüfung der Ergebnisse erhält der Kunde 1 ml Kulturüberstand von jedem positiv getesteten Klon. Auf Anfrage des Kunden können zudem jeweils drei Aliquote pro positiven Klon in flüssigem Stickstoff gelagert werden. Ein Aliquot von jedem Klon wird, ohne Weitergabe oder Weiterverwendung, vom Anbieter als Back-up angelegt. Auf Anfrage können weitere Kryokulturen geliefert werden. Alle ausgewählten Klone aus Phase III werden mittels Bestimmung der Antikörperklasse/Subklasse charakterisiert und auf Mycoplasmen getestet.

Phase IV (Expansion/Reinigung)

Je nach Anfrage können bis zu zwei ausgewählte Zelllinien im Maßstab von einem Liter expandiert werden, inklusive Reinigung der monoklonalen Antikörper aus dem Kulturüberstand. Darüber hinaus bieten wir die Produktion der monoklonalen Antikörper in Perfusions- oder Fedbatch-Fermentationen an.

Nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes besteht die Möglichkeit zur Weiterhaltung verbliebener Mäuse für zusätzliche Fusionen und/oder Isolierung der mRNA aus Milzzellen (Preise bitte anfragen).

Die Voraussetzung zur erfolgreichen Generierung monoklonaler Zelllinien sowie die anschließende Produktion und Reinigung der monoklonalen Antikörper ist abhängig von der Immunogenität und Qualität des vom Kunden bereitgestellten Antigens.

Konditionen und Preise erhalten Sie auf Anfrage.