Translationale Medizin und Pharmakologie

Bei die Entwicklung neuer Arzneimittel vor allem bei innovativen Wirkstofftargets, die einen wirklichen therapeutischen Fortschritt für bisher nicht oder unzureichend behandelbare Krankheiten ermöglichen, sind hohe Investitionen und hohe Ausfallraten in der klinischen Entwicklung zu verzeichnen, da Modelle zur Vorhersehbarkeit von Wirksamkeit und Sicherheit oft fehlen. Künftige wegweisende Fortschritte in der Arzneimittelforschung sind abhängig von einem umfassenden Verständnis der komplexen klinischen Grundlagen von bisher nicht oder nur unzureichend behandelbaren Erkrankungen. Die Projektgruppe Translationale Medizin und Pharmakologie arbeitet auf den Gebieten Wirkstoffforschung, präklinische und klinische Modellentwicklung und klinische Forschung. Das übergeordnete Ziel ist die Entwicklung prädiktiver pharmakologischer Modelle, um frühestmögliche Aussagen über die Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneistoffen treffen zu können, um Fehlentwicklungen und Nebenwirkungen schon vor Beginn kostenintensiver klinischer Phasen zu erkennen und hohe Ausfallraten zu vermeiden. Auf der Basis  pathophysiologisch relevanter Signalnetzwerke wird nach innovativen neuen Therapieansätzen geforscht (Systemmedizin). Die Indikationsschwerpunkte der Projektgruppe orientieren sich an der historisch gewachsenen Expertise der Goethe-Universität auf den Therapiefeldern Entzündung inkl. Rheumatologie und Sepsis, neurodegenerative Erkrankungen und Schmerz. Mit der Projektgruppe Translationale Medizin und Pharmakologie verfügt das IME über ein breitgefächertes Technologieportfolio für Arzneimittelentwicklungen entlang der Wertschöpfungskette.