Weitere Nachrichten - Archiv

4.11.2016

Neue Therapien für gesundes Altern: Transnationale Kooperation

Wirkstoffe für neue Therapien schneller entdecken und die Entwicklung von Biomarkern voranbringen – um Menschen ein gesundes Altern zu ermöglichen. So lautet das Ziel einer strategischen Allianz zwischen dem Fraunhofer IME ScreeningPort in Hamburg und dem Europäischen Forschungsinstitut für die Biologie des Alterns ERIBA am Universitätsklinikum Groningen. Die Städte Hamburg und Groningen unterstützen die Initiative durch finanzielle Förderung.

26.10.2016

Medical Data Space: Großes Potential für Patienten und Forscher

In einem Pressegespräch in Berlin haben Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), zum Stand des Umbaus der Deutschen Wirtschaft durch Digitalisierung nach einem Jahr Projektlaufzeit »Industrial Data Space« informiert. - Zu einem »Medical Data Space« hat die FhG ein White Paper erarbeitet, maßgeblich gestaltet von Rainer Fischer und Matthias Jarke (Leiter des Fraunhofer IME bzw. FIT). Die Vernetzung medizinischer Datenbestände bietet großes Potenzial für Forschung und patienten-orientierte Gesundheitsversorgung.

21.9.2016

IAA 2016: Löwenzahn-Kautschuk erstmals in Lkw und Bussen

Forscher von Continental, Julius Kühn-Institut, ESKUSA und Fraunhofer IME erschließen gemeinsam Gummi auf Basis von Löwenzahn für die industrielle Produktion. Nachdem die Materialeigenschaften zuvor bereits erfolgreich in Pkw-Reifen und -Motorlagern getestet wurden, kommt der Naturkautschuk aus der Pusteblume jetzt erstmals auch bei Nutzfahrzeugen zum Einsatz: Conti stellt auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA 2016 in Hannover Prototypen für Reifen sowie Lager für Motor und Gelenkwelle aus Löwenzahn-Kautschuk für Lkw und Busse vor. 

08.09.2016

Umweltbeobachtung zum Anfassen und Mitmachen

Besuchen Sie uns auf der Jubiläumsveranstaltung des Bundesumweltministeriums am 10./11. September 2016 in Berlin:

Unter dem Motto "Umweltpolitik 3.0 – Das Festival der Zukunft" feiert das Bundesumweltministerium auf dem EUREF-Gelände am Schöneberger Gasometer seinen 30. Geburtstag.

Kinder und Jugendliche können z.B. im Kid's Labor, das Mitarbeiter des Fraunhofer IME betreuen, mit Flüssigstickstoff experimentieren und lernen wie Umweltproben für den Umweltschutz aufbereitet und archiviert werden.

 

1.8.2016

Neue Strategien gegen Mücken und Schädlinge

Südamerika kämpft gegen Tigermücken, die Gelbfieber, Dengue-Fieber und das Zika-Virus übertragen. In Mitteleuropa befürchten Wein- und Obstbauern in diesem Jahr wieder massive Ernteausfälle durch Kirschessigfliegen. Da bisher keine Bekämpfungsmethoden existieren, entwickeln Forscher des Fraunhofer IME in Gießen neue Strategien gegen Schadinsekten – frei von umweltschädlichen Giften und zudem artspezifisch.

30.5.2016

EU Newsletter würdigt Publikation des IME

Eine neue Studie zeigt, dass Quecksilber-gehalte in Brassen von 2007 bis 2013 an sechs europäischen (EU) Probenahme-standorten den in der Wasserrahmen-richtlinie festgelegten Grenzwert für Fische bis auf eine Ausnahme überschritten. Die in der Publikation »Retrospective monitoring of mercury in fish from selected European freshwater and estuary sites« vorgestellten Ergebnisse deuten darauf hin, dass es größerer Anstrengungen bedarf, um eine Verschmutzung der Umwelt mit Quecksilber zu verhindern oder zu reduzieren. (EU Science for Environment Policy, Newsletter Issue 456, 27 May 2016)

27.5.2016

Fraunhofer IME bei SETAC Europe 2016

Vom 22. bis 26. Mai 2016 fand in Nantes das 26. SETAC (Society of Environmental Toxicology and Chemistry) Europe Annual Meeting mit Wissenschaftlern aus Europa und Übersee statt. Biologen und Chemiker des Fraunhofer IME präsentierten in 30 Vorträgen und Postern ihre Forschungs-ergebnisse (Erstautoren aus dem Fraunhofer IME sind in der Übersicht rot markiert).

23.5.2016

Fraunhofer-Leistungs-zentrum »Vernetzte, adaptive Produktion« kommt nach Aachen

Eines von bundesweit 15 Leistungszentren der Fraunhofer-Gesellschaft kommt nach Aachen: Das neue Zentrum »Vernetzte Adaptive Produktion« wird sich mit Entwicklungen für die Industrie 4.0 in den Branchen Energie, Mobilität, Medizin und Biotechnologie beschäftigen. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte auf der Fraunhofer-Jahrestagung, das Vorhaben entspreche in besonderer Weise den Zielen der Digitalen Agenda der nordrhein-westfälischen Landesregierung, die insgesamt drei Zentren in NRW fördert.

29.4.2016

Girls‘Day und Boys‘Day am Fraunhofer-Institut

Wie in den letzten Jahren auch nahmen mehrere Standorte des IME am Girls‘Day und Boys‘Day - initiiert vom Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. - teil, um Mädchen und Jungen ihnen eher unbekannte Berufe nahezubringen. In Schmallenberg im Institutsbereich Angewandte Oekologie konnten die Mädchen und Jungen dieses Jahr »Umweltproben« einfrieren, die Härte von Leitungswasser messen und Fischeier sortieren.

21.4.2016

Ergebnisse des Pharmadialogs der Bundesregierung vorgestellt

Bundesgesundheitsminister Gröhe, Bundesforschungsministerin Wanka und Wirtschaftsstaatssekretär Sontowski haben in Berlin zusammen mit Vertretern der pharmazeutischen Industrie, der Wissenschaft und der Forschung sowie der Gewerkschaft IG BCE die Ergebnisse des »Pharmadialogs« vorgestellt. Professor Rainer Fischer, Leiter des Fraunhofer IME, ist beratendes Mitglied des Pharmadialogs und hat den Maßnahmenkatalog mitgestaltet. Übergeordnetes Ziel ist es, Patientinnen und Patienten weiterhin einen schnellen Zugang zu hochwertigen und bezahlbaren Arzneimitteln zu ermöglichen. 

31.3.2016

Screening-Technologie: Auszeichnung für wissenschaftliche Veröffentlichung

Mit dem »2016 JBS Readers Choice Award« der »Society for Laboratory Automation and Screening« erhielt jetzt ein Team um Wissenschaftler des HelmholtzZentrums München eine renommierte Auszeichnung für eine wissenschaftliche Veröffentlichung. Zu den Autoren zählt auch Dr. Sheraz Gul vom Fraunhofer IME ScreeningPort. Der verliehene Preis ehrt den bei den Lesern beliebtesten Artikel der Fachzeitschrift »Journal of Biomolecular Screening«. Das zugrunde liegende Manuskript »Identification of Small-Molecule Frequent Hitters from AlphaScreen High-Throughput Screens« wurde 2014 veröffentlicht.

23.3.2016

Erste Europäische Stammzellbank eröffnet

»Induzierte pluripotente Stammzellen« (induced pluripotent stem cells, iPSCs), bieten ein vielfältiges Potential für die Grundlagenforschung und die angewandte Wissenschaft, für die regenerative Medizin und die Entwicklung neuartiger Arzneimittel. Nun geht der Katalog der ersten europäischen Stammzellbank (European Bank for induced pluripotent Stem Cells, EBiSC) online und stellt diese Zellen einem akademischen und kommerziellen Nutzerkreis zur Verfügung. Fraunhofer IME bringt hier seine langjährigen Erfahrungen in der bildbasierten Zellanalyse in das Konsortium ein und kooperiert mit pharmazeutischen Unternehmen, kleinen und mittelständischen Unternehmen und akademischen Partnern, um bestmögliche Zellqualität zu gewährleisten.

15.3.2016

Brassen - Die Trendmacher

Unter Mitwirkung von Heinz Rüdel vom Fraunhofer IME hat das Umweltbundesamt eine Broschüre für Kinder und Jugendliche erstellen lassen: »Brassen - die Trendmacher. Schadstoffmonitoring mit Fischen in der Umweltprobenbank«. Die Broschüre erläutert anschaulich die Nutzung von Brassen im Rahmen der Umweltprobenbank, an deren Betrieb das Fraunhofer IME im Auftrag des Umweltbundesamtes mitarbeitet. Grafiken beschreiben beispielsweise die Lebensweise der Fische, potenzielle Belastungspfade, die Probenahme und Aufarbeitung der Brassen im Umweltprobenbank-Programm sowie Ergebnisse von Zeitreihenuntersuchungen auf Gewässerschadstoffe.

25.2.2016

Preisverleihung »Jugend forscht« in Hamburg – IME und HSV Paten

Mit viel Engagement und Neugier haben 97 Schülerinnen und Schüler für den Jugend forscht-Regionalwettbewerb Hamburg Volkspark ihren Ideen Leben eingehaucht. Eine Fachjury bewertete die 50 Projekte aus den Gebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-und Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik und Technik. Jetzt haben die Gewinnerinnen und Gewinner in der HSV-Arena ihre Preise erhalten. Für die Erstplatzierten geht es weiter zum Landeswettbewerb. Gemeinsam mit dem HSV hat der Fraunhofer IME ScreeningPort diesen Regionalwettbewerb als »Patenunternehmen« ausgerichtet.

16.2.2016

Zika-Virus: Forschung am LOEWE-Zentrum für Insektenbiotechnologie

Professor Andreas Vilcinskas, Leiter der IME-Projektgruppe »Bioressourcen und Biotechnologie« ist seit 2014 Koordinator und Sprecher des Gießener LOEWE-Zentrums für Insektenbiotechnologie. Er und sein Team arbeiten auch am Überträger des Zika-Virus, der Gelbfiebermücke Aedes. Die Hessenschau zeigt ein Interview mit Professor Vilcinskas zum Stand der Insektenforschung am ZIB im Rahmen der vom Land Hessen geförderten LOEWE-Initiative.

11.1.2016

Technologietransfer: Kooperation mit KMUs – neuartige zellfreie Screening-Plattform

Gegen Mikroben wirkende Eiweiße werden für Lebensmittelverpackungen, Medikamente oder auch Kosmetika genutzt. In einem durch das BMBF geförderten Projekt entwickelt das IME gemeinsam mit der Aachener LightFab GmbH ein neues Screening-System, um noch aktivere und wirksamere Eiweißmoleküle für solche Anwendungen zu entdecken. Die Plattform wird zellfrei arbeiten, so dass auch Proteine getestet werden können, die auf Zellen toxisch wirken. – Mit »KMU-innovativ« strebt das BMBF an, die Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) mit akademischen Partnern zu stärken und den Technologietransfer voranzutreiben.

31.3.2016

Screening-Technologie: Auszeichnung für wissenschaftliche Veröffentlichung

Mit dem »2016 JBS Readers Choice Award« der »Society for Laboratory Automation and Screening« erhielt jetzt ein Team um Wissenschaftler des HelmholtzZentrums München eine renommierte Auszeichnung für eine wissenschaftliche Veröffentlichung. Zu den Autoren zählt auch Dr. Sheraz Gul vom Fraunhofer IME ScreeningPort. Der verliehene Preis ehrt den bei den Lesern beliebtesten Artikel der Fachzeitschrift »Journal of Biomolecular Screening«. Das zugrunde liegende Manuskript »Identification of Small-Molecule Frequent Hitters from AlphaScreen High-Throughput Screens« wurde 2014 veröffentlicht.

9.12.2015

AstraZeneca und IME: Screening-Technologien voranbringen – schneller Wirkstoffe entdecken

Gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen AstraZeneca bringt das Fraunhofer IME das Hochdurchsatz-Screening voran – durch optimierte Technologien, neue Herangehensweisen bei der Auswahl der chemischen Verbindungen für das Testen neuer Wirkstoffe und durch neue Arten der Zusammenarbeit: Partner aus Industrie und Wissenschaft machen ihre Stoffsammlungen und Technologien einander zugänglich und teilen ihr Wissen über Krankheiten und Wirkstoffe. Jetzt haben AstraZeneca und Philip Gribbon vom IME ScreeningPort einen Kommentar zu diesen Themen in der renommierten Fachzeitschrift »Nature Reviews Drug Discovery« veröffentlicht: »Towards a hit for every target«.

Pressekonferenz zur Studie »Essbare Innovationen«

Können technologisch hochmodern hergestellte Lebensmittel mit dem liebevoll zubereiteten Apfelkuchen der Großmutter konkurrieren? Sorgen der Bevölkerung gegenüber Innovationen aus der Lebensmittelwirtschaft und Vorbehalte gegen eine zunehmende Technisierung beleuchtet die Studie »Essbare Innovationen«, die von der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management (FCM) im Auftrag des Vereins DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT e.V. angefertigt wurde. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz stellte DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT zusammen mit der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management die Ergebnisse der repräsentativen Verbraucher-Studie vor.

22.10.2015

Wundbehandlung: EARTO Innovation Award 2015 - 2. Platz

Bei der Behandlung chronischer Wunden geht es auch um bezahlbare Diagnostik und Therapie. Hier setzt das Projekt »SkinHeal« an. Jetzt erhielt es im Wettbewerb um den EARTO-Innovation Award 2015 den 2. Platz in der Kategorie »Impact expected«. SkinHeal wurde ausgezeichnet für die innovativen Ansätze zur verbesserten Behandlung chronischer Wunden. Beteiligt sind fünf Fraunhofer-Institute: ISC, IGB, MEVIS, EMFT und das IME. Am Fraunhofer IME entwickelten Wissenschaftler unter anderem eine Strategie, bei der mittels eines aufgebrachten Pflasters die Zellen identifiziert werden, die für die Entzündung verantwortlich sind - eine wesentliche Voraussetzung für eine zielgerichtete Behandlung.

15.10.2015

Stammzellforschung: Mit »PluriTest2« die Qualität von humanen iPS-Zellen sichern

»Induzierte pluripotente Stammzellen« (iPS-Zellen) werden inzwischen routinemäßig hergestellt. Sie bergen enormes Potential für die regenerative Medizin sowie für die Forschung und Entwicklung neuer Therapeutika. Um eine hohe Qualität menschlicher iPS-Zellen sicher zu stellen, entwickelt ein deutsch-amerikanisches Forscherteam neue Methoden zur Zellanalyse: The Scripps Research Institute (USA), das Zentrum für Integrative Psychiatrie Kiel und das Fraunhofer IME. Finanziert wird das Projekt durch das California Institute for Regenerative Medicine und das BMBF.

30.6.2015

Workshop: Environmental monitoring of biocides in Europe - compartment-specific strategies

Am 25. und 26. Juni 2015 fand in Berlin in Kooperation von Umweltbundesamt und dem Norman Network ein internationaler Workshop zum Monitoring von Bioziden statt, den das Fraunhofer IME organisierte. Mehr als 70 Vertreter aus Behörden, der Industrie, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen nahmen an der Veranstaltung teil. Den Bericht zum Workshop finden Sie hier:

28.9.2015

Kontaminiertes Trinkwasser in wenigen Minuten erkennen

Wenn Trinkwasser mit Krankheitserregern verunreinigt wird, etwa nach Erdbeben oder Überschwemmungen, muss es schnell und zuverlässig analysiert werden, damit man rechtzeitig und effektiv reagieren kann. Bisherige Methoden sind laborbasiert und relativ aufwendig. Ein neues, mobiles Analysesystem soll mit der »AquaNANO«-Methode wertvolle Zeit sparen: Krankheitserreger und Giftstoffe werden an chemisch vorbehandelte magnetische Nanopartikel gebunden, die vergleichsweise leicht zu detektieren sind. AquaNANO wird als Verbundprojekt durch das BMBF gefördert. Verbundleiter ist Dr. Florian Schröper vom Fraunhofer IME.

18.9.2015

IAA 2015: Motorlager auf Basis von Löwenzahn

Auch ContiTech will Löwenzahn-Kautschuk nutzen: Auf der internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt stellt ContiTech viel versprechende Forschungsergebnisse für Schwingungs- und Lagerungselemente auf Basis von »Taraxagum« vor, eines Naturkautschuks aus Löwenzahn. Gemeinsam mit Continental erforschen Wissenschaftler des Fraunhofer IME und des Instituts für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen der Uni Münster bereits seit 2013, wie sich Löwenzahn nachhaltig als alternative Kautschukquelle für die gummiverarbeitende Industrie nutzen lässt.

9.9.2015

Indonesiens Naturstoffe nachhaltig nutzbar machen

In biologischer Vielfalt liegt Indonesien laut Conservation International weltweit auf Platz zwei. Um diesen natürlichen Schatz über das nächste Jahrzehnt umfassend zu dokumentieren, erstellen das Berliner Museum für Naturkunde, das indonesische Institut der Wissenschaften »LIPI« und das Fraunhofer IME gemeinsam ein Inventar der Biodiversität. IME-Projektkoordinator ist Professor Andreas Vilcinskas. Übergeordnetes Ziel des BMBF-geförderten Projekts ist es, die nachhaltige Nutzung der dieser enormen biologischen Ressourcen zu ermöglichen, insbesondere auf dem Gebiet der medizinischen Innovationen. Das Inventar soll unter anderem dem Screening nach neuen bioaktiven Substanzen dienen.

1.9.2015

Hessens Ministerpräsident Bouffier zu Gast bei IME-Insektenforscher Prof. Vilcinskas

In Gießen soll ein neuer Leuchtturm für Insektenbiotechnologie entstehen. Entscheidend daran beteiligt ist Professor Andreas Vilcinskas, Leiter des dortigen LOEWE-Zentrums für Insektenbiotechnologie und der Abteilung »Insektenbiotechnologie & Bioressourcen« des Fraunhofer IME. Hessens Ministerpräsident Bouffier überzeugte sich persönlich bei Andreas Vilcinskas vom Engagement und den Forschungserfolgen der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

23.7.2015

Unter Nobelpreisträgern

Dr. Johannes Buyel vom Fraunhofer IME hat am »Lindau Nobel Laureate Meeting 2015« teilgenommen. Vom 28. Juni bis 3. Juli kamen 650 ausgewählte Nachwuchsforscherinnen und -forscher zum Wissensaustausch mit 65 Nobelpreisträgern aus den Bereichen der Physik, Physiologie oder Medizin und Chemie zusammen. Johannes Buyel leitet seit April 2015 die Attract-Gruppe »FAST-PEP«. Ziel ist die schnellere und somit auch kosteneffizientere Entwicklung und Herstellung von Biopharmazeutika. »Die Tage mit den Nobelpreisträgern werde ich sicherlich nicht vergessen. Sie alle haben wie ich ihr Hobby zum Beruf gemacht und mit einer unglaublichen Leidenschaft auf ihrem Gebiet geforscht. Ein toller Ansporn für die Zukunft«, so Buyel.

1.7.2015

Kraftstoff und Chemikalien aus Stahlwerksabgasen

Kohlenmonoxidreiche Abgase aus Stahlwerken werden nur zu einem kleinen Teil als Strom oder Wärme zurückgewonnen. Fraunhofer-Forscher haben einen neuen Verwertungsweg für diese stofflich ungenutzte Kohlenstoffquelle aufgetan: Sie konnten im Labormaßstab aus den Abgasen Kraftstoffe und Spezialchemikalien herstellen. Drei Fraunhofer-Institute arbeiten gemeinsam an diesem Projekt: das Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, das Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT und das Institut für Chemische Technologie ICT. Projektkoordinator ist Dr. Stefan Jennewein vom Fraunhofer IME.

Auf der Spur der kleinsten Teilchen

Nanopartikel, deren Durchmesser kleiner ist als 100 Nanometer, sind fester Bestandteil vieler Produkte des täglichen Lebens. So befinden sich z. B. in Sonnencreme nanoskaliges Titandioxid und in Sportfunktionskleidung Nano Silber. Nanopartikel gelangen z. B. über die Wäsche in Kläranlagen und von dort in unsere Gewässer. Was aber passiert auf dem Weg dorthin mit den Nanopartikeln? Wie verändern sich die Kleinstteilchen und was bedeutet das für unsere Umwelt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Wissenschaftler der Universität Siegen in Kooperation mit dem Fraunhofer IME Schmallenberg und weiteren Projektpartnern im Rahmen des Projekts „FENOMENO“.

24.6.2015

Mit Big Data die Entwicklung neuer Medikamente fördern

In der klinischen Forschung und der Medikamenten-Entwicklung entstehen riesige, rasant wachsende Datenmengen, die schwer vergleichbar sind. Das BMBF-Projekt »HUMIT« soll ein effizientes Auswerten zu ermöglichen. Unter Leitung des Fraunhofer FIT beteiligen sich daran das Fraunhofer IME, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und der Laborinformationssystem-Anbieter soventec. Innovative Big-Data-Methoden sollen durch Kombination und Abgleich alter und neuer Daten weiterführende Erkenntnisse erlauben. Das Ziel: Wirkungen und Nebenwirkungen von Substanzen klarer erfassen, um komplexe Krankheiten besser behandeln zu können.

17.6.2015

Malaria: Neuer, aus Pflanzen gewonnener Impfstoffkandidat hemmt Übertragung

Mit dem Malariaprojekt der Fraunhofer-Zukunftsstiftung strebt das IME an, neue Impfstoffkandidaten und entsprechende Herstellungsprozesse zu entwickeln. Jetzt hat ein Team aus Wissenschaftlern des IME und der RWTH Aachen einen Stoff entwickelt, der die Übertragung des Parasiten hemmt. Zugleich haben sie eine schnelle, kostengünstige Reinigungsmethode etabliert. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden in der Juli-Ausgabe von »Biotechnology and Bioengineering« veröffentlicht. Aufgrund der Bedeutung dieser Ergebnisse wurde das Thema auf die Titelseite gesetzt. Das Coverbild haben Wissenschaftler des IME gestaltet.

9.6.2015

Fraunhofer-Preis 2015: Naturkautschuk aus Löwenzahn

Löwenzahn ist eine robuste Pflanze, aus der sich ein gefragter Rohstoff gewinnen lässt: Kautschuk – unerlässlich für die Produktion von Gummi. Gemeinsam haben der Reifenhersteller Continental, das Fraunhofer IME und das Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen (IBBP) der Uni Münster Autoreifen-Prototypen auf Basis von Löwenzahn-Kautschuk entwickelt und hergestellt. Für ihre Forschung am Russischen Löwenzahn und die Entwicklung der Anwendung erhalten Prof. Dirk Prüfer und Dr. Christian Schulze Gronover vom Fraunhofer IME und IBBP sowie Dr. Carla Recker von Continental einen von drei Joseph-von-Fraunhofer-Preisen 2015.

29.5.2015

Antibiotika-Forschung: Angela Merkel trifft Wissenschaftler von Sanofi und IME

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Antibiotika zum Thema des G7-Gipfels am 7. und 8. Juni gemacht. Jetzt hat sie sich am Hochtechnologiestandort von Sanofi in Frankfurt mit Wissenschaftlern des Gesundheitskonzerns und des Fraunhofer IME getroffen und sich über den Stand der gemeinsamen Antibiotika-Forschung informiert.

28.5.2015

In indonesischen Insekten Stoffe gegen Infektionen entdecken

Insekten und die von ihnen produzierten Stoffe bergen ein riesiges Potenzial für Therapie und Diagnostik. Zum 1. Juni startet das Verbundprojekt »Insect-derived anti-Infectives from Indonesia« (»Triple-In«). Das BMBF finanziert »Triple-In« als eins von acht Verbundprojekten mit dem Ziel der Identifikation und Nutzung indonesischer Naturstoffe, die Infektionen bekämpfen könnten. Professor Andreas Vilcinskas, Leiter der Abteilung Bioressourcen am Fraunhofer IME und von »Triple-In«, wird mit indonesischen und deutschen Partnern insbesondere nach kleinen Molekülen und Peptiden suchen, die etwa gegen die Erreger der Tuberkulose oder der Malaria getestet werden sollen.

20.5.2015

Impfstoff gegen rheumatoide Arthritis

Mit dem Programm »GO-Bio« fördert das BMBF Forscherteams in den Lebenswissenschaften auf dem Weg von einer Idee bis zur Unternehmensgründung. Die Projektgruppe Translationale Medizin und Pharmakologie des Fraunhofer IME war in dem hochselektiven Wettbewerb erfolgreich: Ein interdisziplinäres Team um Professor Harald Burkhardt und Dr. Frank Behrens erhält 3,4 Mio. € über die nächsten zweieinhalb Jahre. Ziel ist die Entwicklung eines Impfstoffs gegen rheumatoide Arthritis, bisher chronisch und unheilbar. Jetzt soll die Gründung der »AIDCure GmbH« vorbereitet werden, die den neuen therapeutischen Ansatz verwerten soll. Im Rahmen des Projekts arbeitet das IME eng zusammen mit Professor Rikard Holmdaal vom Karolinska-Institut in Stockholm.

8.5.2015

»Pflanzendoktor« minimiert Ernteverluste

Pflanzenschädlinge verursachen erhebliche wirtschaftliche Verluste in der Landwirtschaft. Besonders, wenn die Gefahr spät erkannt wird man verzögert gegensteuert. Um Schädlinge schnell zu entdecken, Ernteverluste zu minimieren und den Einsatz teurer, umweltschädlicher Chemikalien zu vermeiden, braucht es eine empfindliche, fehlerfeste Technologie. Wissenschaftler des Fraunhofer IME haben in der Fachzeitschrift »Applied Environmental Microbiology« ein einfaches und portables System zum raschen Nachweis viraler Krankheitserreger beschrieben. Es basiert auf Immunofiltration, anschließender magnetischer Detektion und Quantifizierung von magnetisch markierten Virus-Partikeln. Als Modell wählten die Forscher den Virus, der die Reisigkrankheit auslöst.

7.5.2015

Doktorandenkolleg »TRIP« weiter gefördert durch Else Kröner-Fresenius-Stiftung

TRIP verfolgt ein neues, praxisorientiertes Ausbildungskonzept für den Führungskräftenachwuchs in der patientenorientierten biomedizinischen Forschung. Doktoranden arbeiten hier in interdisziplinären Teams. Die Graduiertenschule »Translational Research Innnovation – Pharma« hat sich als Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und der IME-Projektgruppe Translationale Medizin und Pharmakologie bewährt. Die von Goethe-Universität und Else Kröner-Fresenius-Stiftung 2012 gestartete Ausbildung wird über weitere drei Jahre durch Stiftung und Uni gefördert.

Workshop: Environmental monitoring of biocides in Europe – compartment-specific strategies

Am 25. und 26. Juni 2015 findet in Berlin in Kooperation von Umweltbundesamt und dem Norman Network ein internationaler Workshop zum Monitoring von Bioziden statt, den das Fraunhofer IME organisiert. Die Veranstaltung baut auf dem im Jahr 2012 durchgeführten Workshop „Environmental monitoring of biocides in Europe – from prioritization to measurements“ auf und beschäftigt sich mit der Rolle des Umweltmonitorings bei der Bewertung der Konsequenzen, die aus der EU-Biozid-Verordnung resultieren. Workshop-Programm und Hotel Reservation Form finden Sie hier:

28.4.2015

Kautschuk-Entstehung im Löwenzahn: Schlüsselkomponenten identifiziert

Löwenzahn ist eine robuste, anspruchslose Pflanze, aus der sich ein begehrtes Produkt gewinnen lässt: Kautschuk. Seit einigen Jahren rückt Löwenzahn daher zunehmend in den Fokus der Gummiindustrie. Doch wie entsteht der Kautschuk, der im weißen Milchsaft der Pflanze schwimmt? Diese Frage ist bislang nicht vollständig geklärt. Ein Team um Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME hat nun Proteine identifiziert, die eine zentrale Rolle bei der Kautschukproduktion in der Pflanze spielen.

23.4.2015

Das Erbgut des Tabakblatts auf ein Holzstäbchen wickeln – Girls'Day am IME

Wie man der Tabakpflanze ihren Bauplan entlockt, haben heute 20 Mädchen der 7. bis 9. Klasse aus dem Raum Aachen am IME gelernt. Zum 5. Mal hat das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME seine Labortüren für den »Girls’Day« geöffnet. Die drei Aachener Fraunhofer-Institute IPT, ILT und IME bieten für diesen Tag ein gemeinsames Programm an, so dass die Schülerinnen in ganz unterschiedliche Forschungsbereiche auf einmal hineinschnuppern können. Am Girls’Day 2015 haben sie aus Pflanzen DNA isoliert, Hologramme erstellt und USB-Sticks graviert.

22.4.2015

Künstlicher Kautschuk – so leistungsstark wie aus der Natur

Naturkautschuk ist insbesondere für Anwendungen wie Hochleistungs-LKW-Reifen bisher unersetzbar. Doch begrenzte Anbauflächen für Kautschukbäume oder der Pilzbefall von ganzen Kautschukplantagen bringen die weltweite Gummiproduktion in Gefahr. Die vier Fraunhofer-Institute IAP, IME, ISC und IWM haben es sich nun zur Aufgabe gemacht, synthetischen Kautschuk so leistungsfähig wie Naturkautschuk zu machen. Sie wollen vom Kautschuk aus Russischem Löwenzahn lernen.

30.3.2015

Biopharmazeutika schneller und kostengünstiger entwickeln - neue Nachwuchsgruppe

Dr. Johannes Buyel leitet ab dem 1. April am IME in Aachen die Fraunhofer Attract-Gruppe »FAST-PEP«. Er strebt an, dass Biopharmazeutika schneller und kosteneffizienter auf den Markt gelangen können. Durch eine enge Verzahnung des Testens von Produktkandidaten mit der Entwicklung effizienterer Herstellungsprozesse soll möglichst früh klar werden, ob neue Wirkstoffe auch in der Praxis funktionieren. So könnten die Ausfallraten bei der Arzneimittelentwicklung deutlich gesenkt werden.

13.3.2015

»Die Geheimnisse der Krabbeltiere« – Andreas Vilcinskas mit Titelstory im Laborjournal

Professor Andreas Vilcinskas vom Fraunhofer IME erschließt mit seiner Arbeit am Gießener LOEWE-Zentrum für Insektenbiotechnologie das enorme Potenzial der Krabbeltiere für Wissenschaft und Forschung. Die Artenvielfalt der Insekten birgt einen Schatz an Molekülen, den zu heben sich lohnt: So lassen sich damit etwa neue Wirkstoffe für Therapie und Diagnostik in der Human- und Tiermedizin gewinnen. Jetzt hat das Laborjournal zur so genannten »Gelben Biotechnologie«, dem Forschungsgebiet von Vilcinskas, eine Titelstory veröffentlicht. Etwa dazu, wie der Totengräberkäfer Fleisch verdaut, ohne es in den Mund zu nehmen ...

2.3.2015

Belastung durch Pestizide genauer vorhersagen

Forschung Kompakt – Die EU will die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln weiter optimieren. Dazu sollen die unterschiedlichen nationalen Verfahren weiter harmonisiert werden. Fraunhofer- Forscher haben eine Software zur Abschätzung des Eintrags von Pestiziden in Oberflächengewässer für Deutschland entwickelt – eine Blaupause für andere EU-Länder?

18.2.2015

IME und HSV engagiert für »Jugend forscht« in Hamburg

Mit viel Forschergeist hatten sich 190 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 13 daran gemacht, für den »Jugend forscht«-Regionalwettbewerb Hamburg Volkspark ihre Ideen umzusetzen. Gemeinsam mit dem HSV hat der in Hamburg angesiedelte Fraunhofer IME ScreeningPort den Wettbewerb als »Patenunternehmen« und Gastgeber ausgerichtet. Jetzt konnten die Gewinnerinnen und Gewinner in der Hamburger HSV-Arena aufs Siegertreppchen steigen. Es gab 13 Erste Preise. Für die Erstplatzierten geht es jetzt weiter zum Landeswettbewerb.

5.12.2014

LOEWE-Zentrum »Translationale Medizin und Pharmakologie« bewilligt

Ab dem 1. Januar 2015 wird das LOEWE-Zentrum »Translationale Medizin und Pharmakologie« in Frankfurt bis 2017 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit rund 20 Millionen Euro gefördert. Ziel ist die Überführung innovater akademischer Forschungsideen in die anwendungsorientierte Arzneimittelforschung und somit der effektive Transfer in die medizinische Praxis. Projektpartner sind die Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Fraunhofer IME-Projektgruppe Translationale Medizin und Pharmakologie und das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung.

10.11.2014

Wissenschaftlerin des Fraunhofer IME erhält Hugo-Geiger Preis

Drei junge Wissenschaftler sind jetzt für ihre überragenden anwendungsorientierten Promotionsarbeiten vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie ausgezeichnet worden. Den 2. Hugo-Geiger Preis erhielt Dr. Lena Grundmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME in Münster. Sie hat in ihrer Doktorarbeit insbesondere die molekularen Grundlagen der Blütenentwicklung bei Tabak analysiert und damit wichtige Erkenntisse zur Biomassesteigerung von Nutzpflanzen gewonnen.

8.7.2014

Fraunhofer IME integriert den European ScreeningPort und erweitert seine Expertise um die Wirkstofffindung

Mit dem Übergang des Geschäftsbetriebs der European ScreeningPort GmbH zum Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME baut das Fraunhofer IME seine Schlagkraft im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung weiter aus. Am neuen Standort in Hamburg werden die knapp 30 Mitarbeiter als ScreeningPort des IME ihre bisherigen Kompetenzen in die angewandte Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft einbringen und nachhaltig ausbauen.

7.6.2014

Internationale Tagung zur Pflanzenpathologie

Das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME veranstaltete am 4. und 5. Juni 2014 eine Konferenz zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Pflanzenpathologie. Das umfangreiche wissenschaftliche Programm umfasste hochwertige Vorträge sowie Posterpräsentationen zur Forschung in Pflanzen-Pathogen-Interaktionen, Pathogenresistenz und der Anfälligkeit von Wirtspflanzen. Ein Fokus der Diskussion lag auf der Entwicklung von resistenten Nutzpflanzen. Die Konferenz wurde durch das BMBF und DAAD Programm „Modern Applications of Biotechnology“ finanziert.

Fraunhofer-Allianz Food Chain Management wird neuer Forschungs-partner des Bundesinstituts für Risikobewertung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR und die Fraunhofer-Gesellschaft unterzeichneten am 7. Mai 2014 einen Kooperationsvertrag über eine enge Zusammenarbeit in der Forschung zum Zweck der Lebensmittelsicherheit auf allen Stufen der Warenkette. Im Besonderen wird das BfR mit den Instituten der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management kooperieren. Sie ergänzen die Bewertungs- und Forschungsarbeit des BfR in idealer Weise durch ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Lebensmittelforschung.

7.5.2014

GreenTech Awards 2014: Preis in der Kategorie Automobilität

Das Fraunhofer IME, die Universität Münster und der Reifenhersteller Continental wurden bei den GreenTec Awards 2014 mit ihrem gemeinsamen Entwicklungsprojekt „Rubin - Aufbruch zur Industrialisierung von Naturkautschuk aus Löwenzahn“ in der Kategorie „Automobilität“ ausgezeichnet. In dieser Kategorie werden besondere technologische Innovationen, umweltfreundliche Mobilitätskonzepte und Mobilitätsdienstleistungen gewürdigt. Dabei werden bisher erreichte Ergebnisse und  ukünftiges Potenzial bewertet. Die GreenTec Awards sind Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis und werden seit 2008 vergeben.

15.4.2014

Welt-Malaria-Tag 25. April 2014

Der Welt-Malaria-Tag wurde als Aktionstag im Jahr 2007 durch die Weltgesundheitsorganisation WHO beschlossen. Mit ihm soll auf Malaria als globales Gesundheits- und Entwicklungsproblem aufmerksam gemacht werden. Er ist auch eine Chance für Forschungsorganisationen und akademische Institutionen ihre wissenschaftlichen Fortschritte Experten und der Öffentlichkeit vorzustellen. Am Fraunhofer IME sind mehrere Projekte der Entwicklung und Herstellung von innovativen Impfstoff Kandidaten gewidmet: von der frühen FuE über die cGMP-Entwicklung und Produktion bis hin zu klinischen Studien.

10.4.2014

IME-Projekt beim GO-Bio-Wettbewerb des BMBF ausgezeichnet

Das Team um Prof. Dr. Harald Burkhardt und Dr. Frank Behrens der Projektgruppe Translationale Medizin und Pharmakologie des Fraunhofer IME gehört mit seinem Antrag »aidCure« zu den Preisträgern des sechsten GO-Bio-Wettbewerbs. Mit der Gründungsoffensive Biotechnologie (GO-Bio) fördert das BMBF Forscherteams in den Lebenswissenschaften, um technisch anspruchsvolle Ideen zu einer tragfähigen Unternehmensgründung reifen zu lassen.

Umwelthormone – kleine Mengen mit großer Wirkung

Forschung Kompakt: Leere Fangnetze und weniger Fischarten – Umwelthormone werden für den Rückgang von Fischzahlen verantwortlich gemacht. Doch wie schädlich sind diese Substanzen wirklich? Studien, die ein komplettes Fischleben abbilden, geben Aufschluss.

15.1.2014

Sanofi und Fraunhofer gründen Exzellenzzentrum für Naturstoffforschung

Das Gesundheitsunternehmen Sanofi und die Fraunhofer-Gesellschaft gründen ein Zentrum für Naturstoffforschung, um die Entdeckung und Entwicklung neuer Therapien von Infektionskrankheiten voranzutreiben. Gemäß der Vereinbarung werden Sanofi und das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME gemeinsam daran arbeiten, natürlich vorkommende chemische und biologische Substanzen zu erforschen und zu optimieren.

Mark Bücking im Wissenschaftlichen Beirat des Vereins DIE LEBENSMITTELWIRT-SCHAFT

Der Verein DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT hat zum Jahresanfang seine Arbeit aufge-nommen. Erzeuger, Lebensmittelhandwerk, Lebensmittelhersteller und Lebensmittel-handel sind angetreten, um zum Vertrauen der Verbraucher in Lebensmittel und die Lebensmittelindustrie beizutragen. Am 31. Oktober konstituierte sich der unabhängige Wissenschaftliche Beitrat des Vereins, dem auch Dr. Mark Bücking, Fraunhofer IME und Sprecher der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management, angehört. Der Beirat unterstützt den Verein durch seine unabhängige Beratung und Expertise.

29.11.2013

Das große Krabbeln: Insekten als Ressource für Medizin, Pflanzenschutz und Industrie

Unter der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) entsteht in Gießen ein neues Zentrum für Insektenbiotechnologie. Dieses Zentrum bündelt die Kompetenzen des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, der Justus-Liebig-Universität (JLU) und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM).

14.10.2013

Fraunhofer und Continental bringen den Löwenzahn-Kautschuk auf die Straße

Aus dem Saft des Löwenzahns lässt sich Kautschuk gewinnen. Doch der entscheidende Durchbruch zur industriellen Fertigung gestaltete sich schwierig. Das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME optimierte in den letzten Jahren gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft die Züchtung und die Produktionstechnik. Jetzt bauen die Forscher zusammen mit Continental erstmals eine Pilotanlage, um große Mengen Löwenzahn-Kautschuk für die Herstellung von Reifen zu gewinnen. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Kautschukproduktion in Europa.

Fraunhofer IME und Uni Siegen: Partner in Forschung und Lehre

Prof. Dr. Ullrich Pietsch, Dekan der Fakultät IV, Universität Siegen, überreichte Dr. Christian Schlechtriem am 31.Juli 2013 seine Ernennungs-Urkunde zur Honorarprofessur für Ökotoxikologie. Die Kooperation mit dem Fraunhofer IME in Schmallenberg stärkt die Uni Siegen als Forschungs-standort und bereitet die Studierenden noch besser auf ihren Beruf vor. Die Studierenden der Biologie (Lehramt) und Chemie erhalten die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten am Fraunhofer IME zu forschen. Auch Promotionen als Kooperation zwischen dem Fraunhofer IME und der Uni Siegen sind möglich.

Publikation zu Nanomaterialien in "Environmental Progress Series" aufgenommen

Die Publikation von K. Schlich, K. Terytze, K. und K. Hund-Rinke „Effect of TiO2 nanoparticles in the earthworm reproduction test“ wurde von "Environment Progress" als von besonderem Interesse für den Fortschritt im Bereich der Umweltforschung eingestuft. Environment Progress macht die Scientific Community auf herausragende Zeitschriftenartikel in der Umweltforschung aufmerksam.

17.5.2013

Was mich nicht umbringt, macht mich stärker

Asiatische Marienkäfer sind weltweit auf dem Vormarsch und verdrängen in vielen Ländern die dort heimischen Arten. Die Invasoren setzen auf biologische Kriegsführung: Sie infizieren ihre Konkurrenten mit tödlichen Parasiten, gegen die sie selbst immun sind. Dies zeigt eine Studie des Fraunhofer IME, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins »Science« vorgestellt wird.

5.5.2013

Fraunhofer IME bei SETAC Europe 2013

Fraunhofer IME Wissenschaftler präsentierten zu unterschiedlichen Themen Forschungsergebnisse auf der 23ten SETAC Europe Tagung vom 12. - 16. Mai in Glasgow, Schottland.

30.4.2013

Workshop Umweltrisikobewertung von Tierarzneimitteln

Die Chemikalienbewertung des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM bietet zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME einen 3-tägigen Workshop zur Umweltrisikobewertung von Tierarzneimitteln an. Termin: 22. bis 24. Oktober 2013. Melden Sie sich rechtzeitig an!

Labore für Teilnahme am Ringtest »Tierarzneimittelabbau in Gülle« gesucht

Das Ausbringen von Gülle auf landwirt-schaftlich genutzte Flächen stellt für Tierarzneimittel den Haupteintragspfad in die Umwelt dar. Für eine Risikobewertung ist es wichtig, deren Abbau in der Gülle während der Lagerung vor Ausbringung auf das Feld einschätzen zu können. Das Fraunhofer IME ist mit mehreren Projekten an der Entwicklung solcher Tests beteiligt. Im Rahmen eines UBA-Projektes suchen die ECT Ökotoxikologie GmbH, die Universität Gießen und das Fraunhofer IME Labore für die Teilnahme an einem internationalen Ringtest zur Entwicklung einer OECD Testrichtlinie zum Tierarzneimittelabbau in Gülle.

18.2.2013

Von welchem Tier stammt das Fleisch?

Presseinformation 18.2.2013 Die zunehmende Komplexität der globalen Rohstoff- und Lebensmittelmärkte macht es immer anspruchsvoller, die Qualität und Sicherheit für alle Verbraucher zu garantieren. Ein aktueller Skandal verdeutlicht diese Herausforderungen: die Beimengung von Pferdefleisch in als Rindfleisch deklarierten Tiefkühlprodukten.

Umweltprobenbank unterwegs in Berlin!

Vom 23.-26. April 2013 findet in Berlin für Schüler und interessierte Erwachsene die interaktive Ausstellung WASsERLEBEN begleitend zur internationalen Fachmesse Wasser Berlin statt. Fachleute vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie zeigen auf dem Stand des Umweltbundesamtes, wie sie für die Umweltprobenbank arbeiten.

1.2.2013

Universitätsanbindung für den Bereich Angewandte Oekologie

Zum Jahresbeginn 2013 habilitierte sich Prof. Dr. Christoph Schäfers, Leiter des Teilinstituts Angewandte Oekologie, im Fach Ökotoxikologie an der Universität Koblenz-Landau mit seiner Habilitationsschrift „Ecological approaches to aquatic ecotoxicology, challenged by the needs of risk assessment“ und dem Vortrag „Mikroevolutionäre Folgen anthropogener Umwelteinflüsse“. Im Januar 2013 wurde ihm der Titel „außerplanmäßiger Professor“ am Fachbereich Biologie der WWU Münster verliehen.

10.6.2013

Automatisierte Tabakfarm produziert Impfstoffe

Mit Molecular Farming lassen sich Impfstoffe und Therapeutika in Pflanzen produzieren – einfach, schnell und sicher. Erste Schritte zur industriellen Fertigung gelangen einem US-amerikansichen Fraunhofer-Forscherteam: Eine GMP-zugelassene Pflanzenfabrik.

18.12.2012

BAU 2013 - Saubere Luft: Neue Anstriche bauen Stickoxide ab

Oberflächen mit photokatalytischen Eigenschaften reinigen die Luft von Stickoxiden und anderen gesundheitsgefährdenden Substanzen. Wie sich die Beschichtungen im Langzeitversuch verhalten, testen Fraunhofer-Forscher mit einem neuen Prüfverfahren. Auf der Messe Bau 2013 (14. bis 19. Januar in München) stellen sie den Test am Stand der Fraunhofer-Allianz Bau in Halle C2 Stand 131 /135 vor.

5.11.2012

Neue Analysemöglichkeit durch Kernspinresonanz-Spektroskopie

Die Kernspinresonanz-Spektroskopie (NMR) ist die momentan leistungsfähigste Analysenmethode zur Aufklärung der Strukturen organischer Substanzen. Das Fraunhofer IME verfügt über ein 700 MHz NMR-Spektrometer. Das Gerät ist mit einem 1.7 mm Cryo-Probenkopf für höchste Messempfindlichkeit bei gleichzeitig höchster Auflösung zur Untersuchung geringer Substanzmengen (bis 10 µg) optimiert.

10.10.2012

Fraunhofer IME gewinnt Neukunden-Wettbewerb fürs zweite Quartal

Ein Team der Fraunhofer IME-Außenstelle Münster hat im zweiten Quartal 2012 im internen Wettbewerb »die besten Neukunden« den Sieg davongetragen. Sie erhielten den größten Industrieauftrag von einem Neukunden mit einer Technik, die Nutzpflanzen zum Jumboformat wachsen lässt.

Umweltprobenbank: Infotainment am Berliner S- Bahnhof Friedrichstrasse

Besuchen Sie die Veranstaltung des Umweltbundesamtes und seiner Projektpartner, dem Fraunhofer IME, dem Fraunhofer IBMT und Eurofins sowie den Universitäten aus Trier, Berlin und Erlangen-Nürnberg - am 19. November 2012, 9:30 bis 16:00 Uhr. Der Öffentlichkeit soll auf  nterhaltsame Art und Weise gezeigt werden, wie die Umweltprobenbank arbeitet und welche wichtigen Ergebnisse sie liefert. Es werden Vertreter aus Politik, Wissenschaftler, Fachjournalisten sowie Bürgerinnen und Bürger erwartet.

Institut für Agrarökologie (IfA) und Fraunhofer IME intensivieren Zusammenarbeit

Die RLP AgroScience GmbH, Institut für Agrarökologie (IfA), Neustadt, hat in agrar-ökologischen Fragestellungen eine herausragende Expertise mit einem Schwerpunkt auf Sonderkulturen wie Weinbau, Obst und Hopfen. Der Bereich Angewandte Oekologie des Fraunhofer IME Schmallenberg hat sich für äquivalente Fragestellungen in Flächenkulturen, sowie bei der Gefährdungs- und Risikobewertung von Stoffen einen international höchst anerkannten Namen erworben. Hieraus  ergeben sich große Synergiepotentiale.

Erste Hilfe für Winzer

Fraunhofer Mediendienst, 1.3.2012. Ob ein Wein so erstklassig wird, wie die Winzer sich dies wünschen, hängt ab von der Qualität der Hefen. Sie steuern den Gärprozess und schaffen den unverwechselbaren Geschmack. Mit einem neuen Sensor können Forscher noch vor der Gärung feststellen, ob der Traubenmost die richtigen Mikroorganismen enthält.

13.11.2011

3sat nano Bericht: Fischeier statt Tierversuche

Das Wissenschaftsmagazin nano berichtete über die Arbeiten von Dr. Martina Fenske, Tierversuche durch Tests an Eiern des Zebrabärblings ersetzen. Das Leuchtgen aus einer Qualle dient den Forschern des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie dabei als sichtbarer Biomarker.

9.12.2011

Erste EU »Innovation Convention«, Brüssel: Pharma-Planta Projekt eingeladen

Das vom Fraunhofer IME koordinierte EU-Projekt »Pharma-Planta« (Feb 2004 bis Okt 2011) war eines von nur 48 Projekten, die aus über 450 Bewerbungen zur Präsentation eingeladen wurden. Dabei war Pharma-Planta das einzige Projekt mit 100%igem Life-Science Inhalt und zudem das einzige mit Fraunhofer-Beteiligung. Vertreter der Europäischen Kommission bescheinigten dem Projekt bei der Abschlussveranstaltung großen Erfolg. Alle Ziele wurden erreicht: die Entwicklung eines Produktionsprozesses für pflanzenbasierte Pharmazeutika und die erfolgreiche Klinische Studie (Phase-I) des ersten in Pflanzen produzierten monoklonalen Antikörpers.

16.11.2011

Food Chain Management Technologie-Workshop

Die globalen Verflechtungen in der Lebensmittelindustrie werden von Jahr zu Jahr komplexer. Dies gilt für sämtliche Verarbeitungsstufen innerhalb der Food Chain. Der Food Chain Management Technologie-Workshop findet am 16. November 2011 im Fraunhofer IML in Dortmund statt und richtet sich an Technikhersteller, die Lebensmittel- industrie und ihre Zulieferer sowie an den Handel.

1.11.2011

Sicherere Lebensmittel durch Fischtest

Jeder zweite Speisefisch, der auf unserem Teller landet, kommt mittlerweile aus einem Zuchtbetrieb. Das Problem: An die Tiere werden immer häufiger pflanzliche Rohstoffe verfüttert, wodurch sich Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Fisch ablagern können. Ein neuer Test ermittelt, wie hoch das Risiko einer Kontamination ist.

19.10.2011

Frankfurt: Neuer LOEWE-Schwerpunkt »Anwendungsorientierte Arzneimittelforschung« und Fraunhofer-Projektgruppe

Die hessische Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz LOEWE hat die Förderung des Schwerpunkts »Anwendungsorientierte Arzneimittelforschung« an der Goethe-Universität Frankfurt entschieden. Damit verbunden ist die Gründung einer Fraunhofer-Projektgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger.

7.9.2011

Fraunhofer eröffnet Center for Systems Biotechnology in Chile

Chiles Wirtschaftsminister Pablo Longueira und Fraunhofer-Präsident Professor Hans-Jörg Bullinger eröffnen am 1. September 2011 das erste Fraunhofer-Forschungszentrum in Südamerika. Im »Fraunhofer Center for Systems Biotechnology« in Santiago de Chile forschen chilenische und deutsche Wissenschaftler gemeinsam in den Bereichen Aquakultur, erneuerbare Energie, Landwirtschaft und Bio-Computing.

19.7.2011

Medikamente aus genetisch veränderten Pflanzen im Kliniktest

Pflanzen können Medikamente produzieren. Jetzt kommen Antikörper, die in Tabakpflanzen produziert wurden, erstmals in die klinische Testphase. Die zuständige britische Behörde hat den klinischen Untersuchungen unlängst zugestimmt. Die Entscheidung wurde heute in einer Pressekonferenz in London bekannt gegeben.

10.1.2011

1. Workshop Modernes Food Chain Management

Food Chain Management betrachtet die Kette der Lebensmittelherstellung als ganzheitlichen Prozess. Von besonderer Bedeutung sind die Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelqualität und Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln.